Safran und Wein aus Armenien

27. November 2019

Safran und Wein aus Armenien

Urs Fischer beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Armenien, schliesslich gilt es als das älteste Weinland der Welt. Nebst Wein findet er im Kaukasus auch «das rote Gold» – und bringt es für uns in die Schweiz.



Das nicht alltägliche Geschenk

Anush Amirkhanian und Zorik Gharibian sind zwei Exil-Armenier, die in ihrem Heimatland ihr jeweiliges Herzensprojekt realisieren und erstklassige Produkte herstellen: hochwertigen Bio-Safran und eleganten Rotwein aus Armenien. Urs und Monika Fischer haben es für uns entdeckt und nach Sursee gebracht. Ab sofort gibt es beides in einer eleganten Geschenkpackung bei uns in Fischers Weinladen oder im Webshop.

 

Die Geschenkpackung umfasst eine Dose Safran (0.5 oder 1 g), eine 75 cl-Flasche Karasi Zorah Areni Noir und ein Safran-Salz. Selbstverständlich sind Safran, Safransalz und der Wein auch einzeln erhältlich:
– Safran 0.5 g
– Safran 1 g
– Safran-Salz 80 g

und natürlich unser armenischer Wein:

Karasi Zorah Areni Noir  2017 75 cl

 
> zu den Geschenkspackungen

Wie es dazu kam?

Vom Wein...

Urs Fischer hat den armenischen Weinmarkt schon lange im Auge. Das Land gilt als Wiege des Weins und seit der Unabhängigkeit von der Sowjetunion 1991 wird die uralte Weinkultur langsam wiederbelebt. Nach jahrelanger Suche findet Urs Fischer 2016 mit Zorah Wines eine wahre Perle des armenischen Weinbaus. Die Weine überzeugen und sind kurz darauf bei uns im Sortiment zu finden.

Bilder: Die Kellerei Zorah Wines in Rind. Zorik Gharibian führt durch die Räumlichkeiten. Die Weine werden in Amphoren und Zementtanks ausgebaut.

... über Reisen...

2019 machen Urs und Monika Fischer eine Reise nach Armenien. Natürlich besuchen sie auch Zorah Wines und sind begeistert von der Arbeit auf dem kleinen Weingut, die irgendwie anders ist als alles, was sie bisher kennen. Mit ihrer Reiseleiterin Anush – einer gebürtigen Armenierin – entdecken sie aber noch viele weitere, unglaublich vielseitige und faszinierende Seiten des Landes. Unter anderem auch das Safranprojekt von Anush und ihrem Schweizer Ehemann.



Bild: Anush und Monika unterwegs in Armenien.

... zum Safran

Anush und ihr Mann leben in der Schweiz, reisen im Sommer aber regelmässig nach Armenien, zu Anush's Wurzeln «und weil es dort so schön ist», so ihr Mann. Sie kaufen ein Haus und funktionieren es zum Guesthouse um. Sie möchten das schöne Land Feriengästen näherbringen. Da sind aber auch die vielen arbeitslosen Frauen. «Wie können wir ihnen Arbeit geben?» ist ihre Frage. Armenien liegt in direkten Nachbarschaft zum Iran, bekannt für den besten Safran der Welt. Armenien ist in diesem Bereich jedoch gänzlich untätig. Warum? Darauf gibt es für sie keine wirklich schlüssige Antwort, denn Safran gedeiht ja auch auf kargem Boden. Warum also nicht Safran? Die Idee ist geboren: gemeinsam mit einem Freund gründen sie Sari-Safran: hochwertiger Safran, biologisch produziert für den Schweizer Markt. Nachhaltig und sozial, denn was ihnen ebenso wichtig ist: ihre Helferinnen und Helfern sollen fair bezahlt werden.

Letzten Herbst konnte der erste Safran geerntet werden. Dabei ist alles Handarbeit: Die Krokusblüten werden gepflückt, sorgfältig transportiert und danach die Safranfäden einzeln aus jeder Blüte gezupft.


Anush und Zorik, das sind zwei Macher mit Herz. Und wir sind begeistert! Sowohl von ihrem (sozialen) Engagement als auch von ihren Produkten. Daher ist beides ab sofort bei uns erhältlich. Und rechtzeitig für die Festtage auch in einer eleganten Geschenkpackung.

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